Körperpsychotherapie

Körperpsychotherapie

Erfahrungen prägen uns. Sie nehmen Einfluss auf unsere Verhaltensmuster, Reaktionen, Handlungsweisen, unseren Charakter, und – Erfahrungen spiegeln sich auch in unserem Körper wider. Alle Erfahrungen unseres Lebens sind in uns gespeichert. Auch wenn wir uns an diese nicht mehr bewusst erinnern können.

Es erscheint uns vollkommen selbstverständlich, dass bestimmte Gefühle sich in bestimmten Körperhaltungen zeigen. Bin ich z.B. traurig, lasse ich die Schultern hängen, bin ich glücklich und zufrieden, gehe ich aufrecht und beschwingt.
Wir unterliegen alle diesem Zusammenspiel zwischen Emotionen und Körper. Und wir gestatten es uns, vorausgesetzt es ist eine kurzfristige Episode und ihr Auslöser ist uns bewusst.
Schwieriger wird es bei dem, was uns nicht mehr bewusst ist. Zum Beispiel, was wir an negativ erlebten Gefühlen mit uns herumtragen. Gefühle, die aus der Kindheit oder aus späteren traumatischen Erlebnissen stammen.

Auf der einen Seite können sie unsere Verhaltensmuster beeinflussen, auf der anderen Seite können sie sich auch dauerhaft in unseren alltäglichen Bewegungsmustern und in unserem körperlichen Erscheinungsbild manifestierten.
Wir merken es nicht einmal was da passiert ist. Wir wundern uns nur über Verhaltens- und Reaktionsweisen, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen, uns belasten oder stören. Oder über körperliche Beschwerden, die immer wieder auftauchen und für die keine erklärbare Ursache zu finden ist.

In der Körperpsychotherapie nutzen wir das Zusammenspiel von Körper, Gedanken und Gefühlen. Wir nutzen die Wahrnehmung des Körpers, seiner Befindlichkeiten, seines Zustandes im Moment bestimmter Gefühlsregungen oder Situationen, um alte, nicht erinnerbare Gefühlswelten und Erlebnisse wieder ins Bewusstsein zu bringen. Der Körper als Spiegel unserer Seele/Psyche.
Die Zusammenhänge zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen zu erkennen und auch an zu erkennen, ist ein erster und wichtiger Schritt.
Hilfreich dabei ist eine gute Körperwahrnehmung.

Seinen Körper, sich selbst zu spüren, seine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen ist oft schon genug um erste, innere Spannungen zu lösen und die unbewussten Dinge, die im Inneren schlummern zu erahnen. Die Übungen der Achtsamkeit sind eine der Möglichkeiten auf dem Weg zu einer guten Wahrnehmung. Des Körpers, meiner Gedanken und Emotionen, und damit meiner Selbst.

Um eine langfristige Verbesserung Ihrer Probleme zu erreichen ist es aber auch notwendig Ihre Stärken und Ressourcen zu mobilisieren.
Sie erfahren zu lassen, dass Sie genug Kompetenz und ureigenes Wissen in sich tragen um problematische Situationen zu meistern.
Dazu stehen uns zusätzlich Methoden, wie die ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie, sensomotorische Wahrnehmungsübungen und Bewegungen und einfache Entspannungsmaßnahmen zur Verfügung. Auch das Hören auf unseren Bauch. Denn was das Gehirn für den Intellekt, ist der Bauch für unsere Gefühle.

„Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers
und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers,
so ändert dies zugleich auch den Zustand des Seele.“
(Aristoteles)

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Körpertherapie
Sabine Conradt

Telefon: 0179/ 213 46 16